Logistik meets Cybercrime: Es geht nicht nur um etwas - es geht um alles.

Auf geht’s nach Duisburg! Frohen Mutes machen wir uns auf den Weg und erwarten spannende Themen und Vorträge rund um das Thema Logistik und digitale Herausforderungen. Als Redner sind unter anderem Verkehrsminister Hendrik Wüst, Unternehmer Frank Thelen und Prof. Michael ten Hompel vom Institut für Materialforschung und Logistik des Fraunhofer Instituts angekündigt – und natürlich RiT-Geschäftsführer Tobias Rademann.

Begrüßt werden wir von einer Drohne und einem Formel-E-Auto – das sieht vielversprechend aus, doch dann kommt der (nicht ganz unerwartete) Wendepunkt: Es geht nicht nur um etwas – es geht um alles.

Mensch vs Maschine

Die Logistik befindet sich irgendwo zwischen vollautomatischen und intelligenten Robotern und dem langsamen, fehleranfälligen Menschen. Die Fachreferenten sind sich einig: Wenn es so weiter geht wie bisher, dann steht die Logistikbranche vor Herausforderungen, die kaum zu bewältigen sind. „Handeln Sie – jetzt.“, ist der Tenor, der in allen Vorträgen und Workshops angeschlagen wird. Die Offenheit technischen Innovationen gegenüber sei für den Bereich von höchster Priorität - was nicht heißen soll, dass Sie nun einen Roboter brauchen. Lediglich das Denken über Innovationen und Neuerungen soll offener werden, statt sich vehement gegen die Maschine einzusetzen geht es darum, mit ihr zu arbeiten.

Doch ist Offenheit keinesfalls mit Leichtsinn gleichzusetzen: Je mehr Technik und iT-Anwendungen eingesetzt werden, desto mehr Schaden kann damit angerichtet werden. Genauso wie Sie jeden Tag Fenster und Türen bei Verlassen des Arbeitsplatzes abschließen, sollten Sie dies auch mit Ihrem digitalen Arbeitsplatz tun, denn Kriminelle sind nicht nur in der analogen, sondern auch in der digitalen Welt unterwegs. Nur bekommt man es nicht so schnell mit.

Daten? Weg. PC? Verschlüsselt. Konto? Leer.

Cyberkriminalität bemerken Sie meistens erst dann, wenn es bereits zu spät ist. Ihre Daten – weg. Der PC – verschlüsselt. Das Bankkonto – leer. Muss das sein?

„Nein!“, sagt Tobias Rademann. Im Rahmen der Veranstaltung hat er neben dem Experten für Cyberkriminalität, Peter Varenhorst, den Workshop zu den Herausforderungen der Logistik im Hinblick auf Cyberkriminalität gehalten. Nach dem Schock, wie einfach und unspektakulär ein solcher Datenklau von statten geht, erläutert er, wie einfach es sein kann, sich vor Angriffen zu schützen und geklaute Daten wiederherzustellen. Und die Lösung ist ziemlich simpel: „Sie brauchen ein Backup.“ Das ist ein erster Schritt in die richtige Richtung, welchem noch viele weitere Schritte von Sicherheitssoftware bis hin zu Mitarbeitersensibilisierung folgen werden. Das ultimative Geheimnis gibt es nicht. Wachsam sein und vorsorgen – und nicht erst warten, bis es passiert ist. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Damit verabschieden wir uns von der Logistik Digital 2020 und können uns dem nur anschließen: Handeln Sie – jetzt.

 

 

 

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