Die ersten drei Monate im Marketing – ein Recap

Ähnlich wie vermutlich viele Studierende habe ich wahrscheinlich sehr viel theoretisches und wissenschaftliches Wissen, das mit meinem eigentlichen Jobwunsch gar nicht so wirklich viel zu tun hat. Um endlich mal praktisch arbeiten zu können, begab ich mich Anfang Juli auf Jobsuche und fand ziemlich schnell meine heutige Stelle: Werkstudentin im Bereich (Online-)Marketing und Social Media bei R.iT GmbH in Bochum. Zwar war mir das Unternehmen nicht bekannt, die Karriereseite und das Imagevideo des Unternehmens haben mich aber direkt beeindruckt, sodass ich nicht lange zögerte, mich zu bewerben. Und wie Sie sehen, es hat funktioniert, denn ich sitze hier an einem Mittwochnachmittag und schreibe diesen Blogbeitrag.

Zeitgleich mit mir haben auch unsere neuen Azubis ihre Ausbildung bei uns begonnen (Blogbeitrag Azubis). Uns „Neuen“ wurde in den ersten beiden Wochen jede Abteilung des Unternehmens und andere wichtige interne Prozesse in kurzen Präsentationen vorgestellt. Das hat einige Fragen direkt zu Anfang geklärt. Insbesondere einige technische Fragen auf meiner Seite, weil ich mit iT wirklich gar nichts am Hut hatte :-).

Sogar unser Geschäftsführer Tobias Rademann hat sich zwei Stunden Zeit genommen, um die neuen Azubis und mich kennen zulernen und hat uns in dem Rahmen die Möglichkeit geboten, ihm allerlei Fragen zu stellen. Ob zum Unternehmen, zu ihm als Geschäftsführer oder auch als Privatperson.

Bei anfänglich sehr heißen Temperaturen habe ich gemeinsam mit dem restlichen Team an mehreren Terminen zur Mitarbeitenden-Sensibilisierung oder internen Schulungen geschwitzt. Insgesamt wurde ich in alle internen Prozesse von Tag eins an eingebunden. Ob es „Kleinigkeiten“ wie gemeinsame Pausen mit Pizza oder Waffeln sind oder eben die neue Mitarbeitenden-Sensibilisierung seitens des Geschäftsführers. Und ein weiteres Highlight stand auch noch an: Am 10. & 11. September sind wir gemeinsam nach München zum Mitarbeitenden-Event geflogen. Hier stand von Anfang an für alle fest, dass jeder Mitarbeitende dabei sein soll, auch Werkstudentinnen.

Ab der ersten Woche habe ich größtenteils eigenverantwortlich meine Aufgaben geplant und bearbeitet. Zwar musste ich mich durch einige Aufgaben ein wenig durchfuchsen, aber es ist ja eben doch noch alles recht neu. Rückblickend kann ich aber sagen, dass Abläufe und Aufgaben jede Woche immer routinierter werden. Und wenn ich dennoch mal nicht weiterkomme, kann ich natürlich jederzeit um Hilfe bitten. Schnell habe ich aber die Verantwortung für einzelne Aufgaben bekommen und kann so eigenständig daran arbeiten.

Meine anfänglichen Zweifel, ob ich denn überhaupt geeignet bin für den Job, mangels an praktischen Erfahrungen, sind direkt verflogen. Ein bisschen habe ich also doch in meinem Studium gelernt. Und der Rest kommt dann noch.

Übrigens: Ich bin Esther und studiere gerade Kommunikation und Management im Master. Aufgrund von Corona leider nur noch im Home Office.

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