Hochverfügbare iT-Infrastruktur bei der August Pohli GmbH & Co. KG

Verpackungsgroßhändler August Pohli GmbH & Co. KG bietet seinen Kunden nicht nur den Verkauf von Glasverpackungen, sondern auch Lagerdienstleistungen. Damit die Ware hochverfügbar ist. Zusammen mit der R.iT hat Pohli seine iT-Infrastruktur optimiert. Denn auch die muss hochverfügbar sein. Und soll es künftig bleiben.

Flaschen in allen Formen, Tiegel in allen Größen, Seifenspender, Bonbondosen, Futtereimer, Parfumflacons. Sanft hinterleuchtete Wände im neuen Eingangsbereich und den Besprechungsräumen zeigen, warum Pohli "Partner für Packungen" ist. Der Slogan ist Programm, denn das Unternehmen, im 19. Jahrhundert als Flaschenhandel gestartet und mit Glasgebinden unter anderem für Einmachgläser groß geworden, bietet seinen Kunden – inzwischen viele Kosmetikhersteller – heute ein umfassendes Portfolio. Ob Umverpackungen für den Großhandel oder Verkaufsverpackungen für den Einsatz im Einzelhandelsregal, Pohli liefert nicht nur die nötigen Gebinde, sondern hilft bei Entwicklung, Veredelung und vor allem bei der Lagerhaltung.

Hochverfügbare Ware

Zentral ist dabei das Thema Verfügbarkeit der Ware. Nicht umsonst füllen große Lager die inzwischen 25.000 Quadratmeter des Pohli-Geländes in Wuppertal-Oberbarmen. "Wir verhindern so lange Lieferzeiten", sagt Guido Herfeld, iT-Leiter und Prokurist bei der August Pohli GmbH & Co. KG. Das erfordert passende, reibungslose und vor allem stets verfügbare iT. Kein Wunder also, dass das Thema bei Pohli schon lange professionell mit eigener iT-Abteilung gepflegt wird.

Händler müssen auskunftsfähig sein

"Als Großhändler müssen wir mit Kunden und Lieferanten kommunizieren können. Und diese Kommunikation ist komplett digital. Erreichen meine iT-Systeme nur eine Verfügbarkeit von 95 Prozent, könnten wir im Monat zwei Tage weder mit Kunden noch mit Lieferanten reden. Geht nicht", sagt Herfeld. Hinzu komme, dass alles komplex ineinandergreife, mehrere Datenbanken, verschiedene Anwendungen, die Warenwirtschaft. Damit da keine Fehler passieren, investiert Pohli regelmäßig in die iT. Gleichwohl zeigte sich 2013, dass zentrale Komponenten nicht so funktionierten, wie sie sollten. "Wir hatten mehrere Serverausfälle, die glücklicherweise außerhalb unserer Geschäftszeiten stattfanden", berichtet Herfeld. Daher war ihm klar, dass etwas Grundsätzliches passieren musste. Er nahm die Gelegenheit wahr, die R.iT kennenzulernen, die sich gerade vorgestellt hatte.

Verlängerung des iT-Investitionszyklus

"Ein echter Glücksgriff", wertet Herfeld die neue Partnerschaft. "Es gab Know-How rund um Microsoft Server Systeme – wir setzen Microsoft ein. Es gab Know-How in Sachen Sophos, Dell und Hewlett Packard – diese Lösungen sind bei uns im Betrieb. Es gab Know-How in Sachen SharePoint – das ist unser Metier." Als R.iT dann bereits nach einer ersten Analyse der iT-Systeme auch noch erkannte, dass das komplette System mit zunächst wenigen Konfigurationsänderungen gut ein Jahr länger stabil laufen konnte, bestätigte das Herfeld nur noch. "So konnten wir das große Projekt, also einen kompletten Austausch unserer iT-Backend-Infrastruktur, verschieben und damit unseren Investitionszyklus verlängern".

Virtualisierung schützt vor Ausfällen

"Nicht viele Kunden, bei denen wir die iT-Infrastruktur analysieren, sind in Sachen Virtualisierung schon so weit, wie Pohli es bereits zu Beginn unserer Zusammenarbeit war", sagt Markus Rüping, Projektleiter bei der R.iT. Und dennoch überarbeitete Pohli mithilfe von R.iT sein Virtualisierungskonzept von Grund auf, um die hohen Anforderungen an die Systemverfügbarkeit zu gewährleisten. Von mehreren teils noch rein physikalischen Servern für Dateiaustausch, Warenwirtschaft und die eMail-Kommunikation stellte Pohli nun komplett auf virtuelle Systeme um. Um die Verfügbarkeit sogar nach einem Brand oder Wasserschaden sicherzustellen, richtete Pohli bei dieser Gelegenheit gleich noch einen weiteren, räumlich entfernten Serverraum ein. In beiden Räumen steht nun jeweils ein leistungsfähiger physikalischer Server, verbunden mit Glasfaserkabel, von denen jeder alle 18 virtuellen Maschinen beherbergt, mit denen die Software-Landschaft von Pohli betrieben wird. Und weil, so Herfeld, "die beiden Räume automatisch synchronisiert werden, könnten wir heute sogar eine ganze Anlage komplett abschalten, die andere würde innerhalb weniger Sekunden deren Aufgaben übernehmen. Das ist neben der Sicherheit auch wichtig für die Durchführung von Wartungen."

Lösungskonzept für maximale Verfügbarkeit

Eine passende Lösung, die sichert, was Pohli wichtig ist, nämlich verfügbar zu sein für die eigenen Kunden. Eine Lösung, die den R.iT-Kunden Pohli überzeugt hat, nicht nur, weil die später durchgeführten Tests unter Realbedingungen zeigten, dass das automatische Fail-Over sowie die System- und Datenwiederherstellung auch im Ernstfall problemlos funktionieren. Sondern auch, weil sie ihm manche Investition erspart hat. "Wir dachten zunächst, dass wir auch unseren eMail- und SharePoint-Server direkt austauschen müssten, wodurch das Projekt nochmals komplexer geworden wäre. Die R.iT zeigte uns, dass unsere Nutzungsanforderungen mit den bisherigen Versionen abgedeckt werden können. So konnte die komplette Umsetzung an nur drei Wochenenden abgeschlossen werden".

Zukunftsfähigkeit garantiert

Auch unter wirtschaftlichen Aspekten wurde die gesamte iT-Lösung sehr zukunftssicher ausgelegt: So lassen sich bspw. die Speicherkapazitäten der neuen SANs (Storage Area Network) sowie Leistungsressourcen flexibel – und an das Unternehmenswachstum angepasst – ausbauen. Denn: weiteres Wachstum ist programmiert.

Das sagt der Kunde

  • Unsere iT ist dank der R.iT nun immer verfügbar. Das merken unsere Kunden, das merken unsere Lieferanten und das merken unsere Mitarbeiter.

    Frank Bergmann
    Geschäftsführer, August Pohli GmbH & Co. KG
  • Die R.iT zeigte uns, dass unsere Nutzungsanforderungen mit den bisherigen Versionen abgedeckt werden können. So konnte die komplette Umsetzung an nur drei Wochenenden abgeschlossen werden

    Guido Herfeld
    iT-Leiter und Prokurist, August Pohli GmbH & Co. KG

Kundensteckbrief

  • Name: August Pohli GmbH & Co. KG
  • Branche: Großhandel und Veredlung von Verpackungen
  • Markt: Deutschland, Benelux-Länder
  • Mitarbeiterzahl: 80+
  • Gründungsjahr: 1876

Anforderungen

  • Status Quo Übersicht über Risiken und Optimierungspotentiale der vorhandenen iT-Infrastruktur
  • hohe Stabilität / Verfügbarkeit zentraler iT-Systeme
  • Schutz vor Ausfällen und Datenverlust bei Brand- / oder Wasserschäden
  • flexible Erweiterungsmöglichkeiten für Wachstum
  • externe Zugriffsmöglichkeiten für HomeOffices, Außendienst und Niederlassungen

R.iT-Leistungen

  • iT-Assessment
  • iT-Strategieberatung
  • Aufbau einer hochverfügbaren, räumlich getrennten Virtualisierungslösung
  • Neukonzeption der Datensicherung inkl. Wiederherstellungsstrategie
  • Ablösung physikalischer Datenbanksysteme
  • Implementierung eines Echtzeitmonitorings
  • 2nd-Level-Support für interne iT-Abteilung

Kundennutzen

  • zunächst: Verlängerung des iT-Investitionszyklus
  • Planungssicherheit dank Projekt-Festpreis
  • kein Arbeitszeitverlust während Projektumsetzung
  • keine ungeplanten Systemausfälle mehr seit Beginn der Zusammenarbeit
  • Nachweis über Funktionsfähigkeit der Daten- und Systemwiederherstellungen
  • erleichterte Administration durch Echtzeitüberblick zum Status der iT-Infrastruktur

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