Marktführer setzt auf moderne iT

Für Mittelstandsunternehmen sind EDV-Systeme ein zentraler Bestandteil der täglichen Arbeit. Daher stellen sie hohe Ansprüche an die Flexibilität, Sicherheit und Zuverlässigkeit dieser Lösungen. Die Philippine gehört auf dem Gebiet der Dämmstoffproduzenten zu den Marktführern. An das zentrale Firmennetzwerk in Bochum ist auch der Produktionsstandort in Schkopau und ein Schwesterunternehmen in Castrop-Rauxel angeschlossen – ohne eine stabile Basis ist diese Vernetzung kaum möglich.

Nach der Übernahme der EDV-Betreuung stabilisierte die R.iT zunächst die vorhandenen Netzwerkstrukturen. Dazu wurden Konfigurationen schrittweise angepasst, neue Datensicherungsstrategien getestet und regelmäßige Wartungen eingeführt. Im nächsten Schritt sollte dann die Serverinfrastruktur auf Grund des inzwischen hohen Alters erneuert werden.

Langfristig gewachsene Systeme

Über die Jahre waren die EDV-Systeme des Dämmstoffexperten immer weiter gewachsen und somit komplexer aber auch instabiler geworden. Neben einem zentralen Microsoft-Server für die Verwaltung und eMail-Kommunikation bestand das Netzwerk noch aus einer AS/400™ als ERP-Server und mehreren verteilten virtuellen Maschinen, die u.a. für die Zeiterfassung, Druckersteuerung und EDI-Anbindung zuständig waren. Auf die meisten dieser Systeme wurde auch von den entfernten Standorten zugegriffen. Der ehemalige EDV-Betreuer hatte das Netzwerk zwar nach und nach erweitert, allerdings kaum aufeinander abgestimmt. "Unser alter Hauptserver hing sich sehr oft auf und musste dann neu gestartet werden – das kostete viel Zeit und Nerven", erinnert sich der kaufmännische Leiter und interne iT-Verantwortliche der Philippine. Selbst die Durchführung routinemäßiger Wartungen und das Einspielen neuer Sicherheitsupdates war kaum möglich, da die Server den Mitarbeitern während dieser Zeit nicht zur Verfügung standen. Die fehlenden Updates bedeuteten zudem ein erhöhtes Sicherheitsrisiko.

Gemeinsamer Start der Konzeption

Auf Grundlage strategischer Gespräche mit der Geschäftsführung entwickelte die R.iT ein maßgeschneidertes Konzept zur Sicherung der Wachstumsfähigkeit des Dämmstoffunternehmens. Dabei wurden auch die kundenspezifischen Gegebenheiten im Bereich der Anbindung an die bestehenden Systeme und Festlegung der Hardwaredimensionierung berücksichtigt. Der Ansatz zielte neben der Stabilität auch auf die Sicherstellung der Zukunftsfähigkeit, Flexibilität und Handlungsfähigkeit des Unternehmens ab. Das Ziel der Erneuerung der Serverinfrastruktur bestand in der Schaffung einer einheitlichen iT-Basis. Der zentrale Kundenwunsch "einfach wieder störungsfrei arbeiten zu können" besaß oberste Priorität. Ein Serverausfall bedeutete für den Kunden den Stillstand von Produktion, Vertrieb und Logistik. Und das nicht nur am Bochumer Hauptstandort, sondern auch in Schkopau und Castrop-Rauxel. Zur Vermeidung von Arbeitszeitausfällen während der Umstellung sollte das Projekt außerhalb der regulären Geschäftszeiten durchgeführt werden. Dazu erinnert sich Markus Rüping, Projektleiter der R.iT: "Besonders fordernd war die Migration aller Nutzerprofile in der vorgegebenen Zeit, vor allem wegen der speziellen Anforderungen der ERP-Software". Denn das auf AS/400™ basierende ERP-System musste nahtlos in die neue Backend-Infrastruktur integriert sowie mit den entfernten Standorten verbunden werden.

Eine neue und flexible Gesamtlösung

Die R.iT setzte bei ihrer Lösung auf den Aufbau einer lokalen Private Cloud-Infrastruktur in Form von redundant ausgelegter Hardware und moderner Virtualisierungstechnologie. Zwei leistungsfähige Server und ein Festplatten-Array der Firma Hewlett Packard bilden den Kern für das individuell skalierbare Speichernetzwerk (SAN) der Philippine. Auf Basis aktueller Microsoft Servertechnologie installierten die iT-Spezialisten mehrere Windows Server in einem ausfallsicheren Hyper-V-Cluster. 

Mit dieser Lösung ist es möglich, dass jeder virtuellen Maschine flexibel Leistungs- und Speicherressourcen der physikalischen Hardware zugewiesen werden können und gleichzeitig die Hochverfügbarkeit der gesamten Virtualisierungsumgebung gewährleistet ist. Sollte beispielsweise der Dateiserver mehr Speicherplatz benötigen, so lässt sich das in Zukunft einfach und schnell konfigurieren. Und selbst wenn einer der beiden Hardwareserver komplett ausfallen würde, können die Mitarbeiter noch wie gewohnt weiterarbeiten, da die virtuellen Maschinen automatisch auf dem anderen Server neu starten.

Ein ähnlicher Mechanismus wird auch für die routinemäßigen Wartungen genutzt. Dabei verschiebt der Administrator alle virtuellen Maschinen im laufenden Betrieb auf einen der beiden physikalischen Virtualisierungsserver und kann den jeweils anderen Server warten. Die Anwender arbeiten währenddessen ungestört weiter – sie bekommen von den Wartungsarbeiten nichts mit. Auf Grund der neuen Flexibilität ist die Philippine für zukünftige Veränderungen wie Digitalisierungsmaßnahmen bestens gerüstet. Die komfortable Verwaltung des Netzwerks ermöglicht problemlose Anpassungen und Erweiterungen an zentralen Ressourcen wie Speicherplatz oder Leistung – durch die neuen Funktionen sogar im laufenden Betrieb. Und sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch einmal zu einem kompletten Ausfall kommen, schützt ein individuell angepasstes Datensicherungs- und Wiederherstellungskonzept den Kunden vor einem Datenverlust.

Erfolgreicher Projektabschluss

Kunde zufrieden – alle zufrieden. So lässt sich das Ergebnis des Projekts kurz und knapp zusammenfassen. Dies schreibt die Philippine vor allem der gewissenhaften

Planung und Vorbereitung der R.iT  zu, für die derartige Projekte zum Tagesgeschäft gehören. Nach ungefähr drei Wochen Vorlaufzeit, in der auch die Hard- und Software beschafft und vorkonfiguriert wurde, startete die Umsetzung vor Ort an einem

Freitagmittag. Innerhalb des Wochenendes wurde das gesamte Netzwerk umgestellt. Die Mitarbeiter sind begeistert von der verbesserten Stabilität und der erhöhten Netzwerkgeschwindigkeit, vor allem im Zusammenspiel der vernetzten Standorte. So freuen sich beide Unternehmen über das erfolgreiche Projekt und auf die weitere Zusammenarbeit.

Das sagt der Kunde:

  • Obwohl bei uns mehrere Systeme und Firmen miteinander vernetzt sind, verlief die Umstellung absolut störungsfrei. Unsere Mitarbeiter gingen am Freitag in den Feierabend und konnten am Montagmorgen wieder wie gewohnt arbeiten.

    Dr. Martin Schäfer
    Sprecher der Geschäftsführung, Philippine GmbH & Co. Dämmstoffsysteme KG
  • Die R.iT hat es geschafft: Erst die erfolgreiche Übernahme unserer EDV-Betreuung, jetzt die Umstellung auf Private Cloud – professionell und kompetent!

    Dipl.-Wi.-Math. Christian Arnold
    kfm. Leiter und Prokurist, Philippine GmbH & Co. Dämmstoffsysteme KG

Kundensteckbrief

Anforderungen

  • Stabilität & Zuverlässigkeit der zentralen iT-Infrastruktur
  • hohe Systemverfügbarkeit wichtiger Server-Systeme
  • nahtlose Integration der AS/400 (für ERP-System)
  • flexible Erweiterungsmöglichkeiten für zukünftiges Wachstum
  • sichere VPN-Verbindung zu Produktionsstandort & Schwesterunternehmen

R.iT-Leistungen

  • iT-Infrastruktur-Assessment
  • Entwicklung eines Virtualisierungskonzepts
  • Netzwerkdokumentation
  • Aufbau einer Virtualisierungslösung auf Basis von Microsoft Hyper-V
  • Neukonzeption der Datensicherung inkl. Wiederherstellungsstrategie
  • zunächst: 2nd-Level-Support für die interne iT-Abteilung
  • langfristig: Übernahme des iT-Supports

Kundennutzen

  • zunächst: Stabilisierung der bestehenden iT-Systeme
  • keine Systemausfälle seit Beginn der Zusammenarbeit
  • Planungssicherheit dank Projekt-Festpreis
  • kein Arbeitszeitverlust während Projektumsetzung
  • kurze Projektlaufzeit (ca. drei Wochen)

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