Abschluss der Ausbildung unter Einfluss von Corona

Wie schnell die Zeit doch vergeht. Genau das fällt mir jetzt wieder auf, wenn ich auf die letzten drei Jahre zurückblicke. In genau diesen drei Jahren habe ich meine Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwickler absolviert, mit sehr guten Leistungen bestanden und eine Menge an Erfahrung und Wissen angesammelt. Und ganz nebenbei bin ich zu einem festen Bestandteil der R.iT geworden.

Holpriger Start
 

Nach dem holprigen Beginn meiner Ausbildung, begann ich an meiner Entscheidung für die Ausbildung zu zweifeln. Die vielen neuen Tätigkeiten und der frische Umzug nach Bochum (siehe Blog-Artikel https://www.rit.de/blog/detail/vom-schwabenlaendle-ins-ruhrgebiet/) machten es mir nicht leicht. Im Nachhinein bin ich froh, dass ich mich dazu entschieden habe, immer weiter zu machen.

Und dann kam Corona
 

Zum Anfang des dritten Lehrjahres habe ich mich dazu entschlossen, meine Ausbildung nicht zu verkürzen (es ist möglich, die Ausbildung um ein halbes Jahr zu verkürzen, allerdings mit mehr Prüfungsstress). Entsprechend gab es von der IHK gegen Ende des Jahres 2019 die ungefähren Termine für die schriftliche Abschlussprüfung und die Projektarbeit. Doch leider kam alles anders als geplant und zum Anfang von 2020 hat Corona den Alltag eines Jeden auf den Kopf gestellt, so auch meine Prüfungstermine der IHK. Deshalb war auch die IHK gezwungen, die schriftliche Abschlussprüfung nach hinten zu verschieben. Die ursprünglich für April angesetzte Prüfung konnte ich dann erst Mitte Juni ablegen. Dieses Jahr gab es den Sonderfall, dass die mündliche Abschlussprüfung, bestehend aus einem Fachgespräch sowie einer Projektarbeit, die vor der IHK vorgestellt wird, vor der schriftlichen Prüfung abgelegt wurde. Im Regelfall gilt die Ausbildung nach Bestehen der mündlichen Prüfung als beendet, doch durch die Verschiebung der schriftlichen Prüfung verzögerte sich der Abschluss der Ausbildung. Nach Ablegen der schriftlichen Prüfung hieß es dann erstmal warten. Warten, bis die IHK meine Prüfung kontrolliert hat, diese Ergebnisse beschließt und dann auch noch per Brief versendet hat. Letzten Endes kamen meine Ergebnisse am (laut Ausbildungsvertrag) letzten Ausbildungstag an. Gut, dass ich meinen Sommerurlaub erst für Anfang August geplant hatte. So konnte ich mit der erfreulichen Nachricht im Gepäck in den Urlaub nach Norwegen aufbrechen. Und den hatte ich auch bitter nötig.
Nach meinem erholsamen Urlaub freue ich mich nun auf weitere spannende Projekte und die wachsende Verantwortung an den Projekten, an denen ich bereits während meiner Ausbildung viel Verantwortung übernehmen durfte.

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